Dr. med. Kerstin Meusel Logo

Besenreiser

Besenreiser sind immer Ausdruck einer Veranlagung. Man unterscheidet zwischen den sog. symptomatischen Besenreisern, die als Folge und im Rahmen eines Krampfaderleidens auftreten und solchen, die ohne erkennbare Ursachen entstehen. Sie werden idiopathische Besenreiser genannt.

Symptomatische Besenreiser können nicht primär mit Lasern behandelt werden. Hierbei muß vielmehr zunächst das Grundleiden (Krampfadern) exakt diagnostiziert und entsprechend behandelt werden. Erst danach ist es sinnvoll, die zugehörigen Besenreiser zu veröden.

Nur die idiopathischen Besenreiser mit rein kosmetischer Bedeutung können einer Laserbehandlung gleich zugeführt werden, weil auch nur bei diesen dauerhafte Effekte zu erwarten sind.

Je nach Kaliber kommt eine reine Laserbehandlung oder eine Kombination aus Sklerosierungsspritze (Verödung) und Laserbehandlung in Frage. Bei Besenreisern mit einem Durchmesser der größer ist als 1 mm bringt die Verödung immer die besseren Ergebnisse. Bei kleineren Durchmessern dagegen ist eine Laserbehandlung sinnvoll.

Hierfür stehen verschiedene Laser zur Verfügung. Die Wellenlänge und die Pulsbreite wird dabei auf die Gefäßdurchmesser und die Tiefe der Gefäße optimiert. Nachbehandlungen sind erst nach Ablauf von 4-6 Wochen ratsam.

Die beste Zeit für die Behandlung sind die Monate Oktober bis März.