Dr. med. Kerstin Meusel Logo

Hautkrebsvorsorge

Wir führen sowohl die Hautkrebsvorsorge, die Behandlung aller Arten des Hautkrebses und auch die Nachsorge durch.

Durch die moderne digitale Auflichtmikroskopie mit computergestützter Dokumentation kann eine zusätzliche Sicherheit bei der Hautkrebsvorsorge erreicht werden. Dies erfolgt unter anderem auch durch die Fotodokumentation von Pigmentmalen und jährlichen Verlaufskontrollen. So können bereits geringe mikroskopische Veränderungen innerhalb von Pigmentmalen sicher erkannt werden, die eine operative Entfernung notwendig machen.

In unserer Praxis steht der FotoFinder zur Verfügung, ein computergestütztes Gerät, das über eine hochwertige Kamera zur Aufnahme und Vergrößerung von Muttermalen verfügt. Ob eine Hautveränderung gut- oder bösartig ist, kann exakt bestimmt werden. Zudem ist eine Verlaufskontrolle möglich. Somit ist die Sicherheit für den Patienten zur rechtzeitigen Entfernung vor Erreichen eines gefährlichen Stadiums gegeben, ohne dass jede Auffälligkeit sofort operativ entfernt werden muss.

Weiter Informationen unter: http://www.fotofinder.de/startseite/

Besonders Patienten mit einem Melanom („schwarzer“ Hautkrebs) oder einem Spinozellulären Karzinom („weißer“ Hautkrebs) oder einem Basaliom bedürfen einer besonders qualifizierten und intensiven Betreuung. Für eine optimale Versorgung ist es erforderlich, mit spezialisierten Fachärzten anderer Fachrichtungen zusammenzuarbeiten. Nur hierdurch ist gewährleistet, daß alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen richtig koordiniert und durchgeführt werden können.

In den meisten Fällen ist eine komplett ambulante Behandlung möglich.

Was können Sie selbst tun?

Melanom („schwarzer“ Hautkrebs) und seine Vorstufen

Behalten Sie Ihre Haut im Auge! Für die Beurteilung eines Muttermals gilt die ABCD-Regel. Muttermale, die einen oder mehrere der folgenden Punkte erfüllen, sollten Sie besonders intensiv beobachten und beim geringsten Verdacht zu uns kommen.

ABCD-Regel
A =Assymetrisch
B =Begrenzung unregelmäßig (unscharf, bogig, zackig)
C =Colorierung: die Farbe ist ungleichmäßig (dunkelbraun, schwarzbraun, rötlich, grauweißliche Aufhellungen)
D =Durchmesser größer als 5 Millimeter.

Jede Veränderung ist ein Alarmzeichen!

  • Farbveränderungen (z.B. heller, dunkler, neue Farbtöne im Muttermal)
  • Muttermal wird größer oder kleiner, dicker oder dünner
  • Umgebung des Mals ändert sich: Rötung, Weißfärbung, Schwellung
  • Muttermal juckt, brennt oder verursacht Fremdkörpergefühl
  • Neu entstehende Muttermale

Spinozelluläres Karzinom („weißer“ Hautkrebs) und seine Vorstufen

Meist fühlt man sie anfangs, bevor man sie sieht. Eine kleine leicht gerötete Stelle, manchmal ähnlich einem rauen Schorf oder einem „stacheligen“ Knötchen. Dieser Schorf kann sich ändern. Er kann verschwinden, vor allem wenn er mit einer Fettcreme behandelt wird, kommt aber doch immer wieder an derselben Stelle. Sehr verdächtig sind also kleine, ca. 3-5 mm große, manchmal schorfige Hautrötungen, die nicht mehr von selbst weggehen. Meist treten sie an Hautstellen auf, die intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren, z.B. Gesicht (Stirn, Wangen und Nase), auf dem dünn behaarten Kopf des Mannes (Glatze), manchmal auch an Handrücken oder dem Decolleté bei Frauen. Schon vorher können sich die Warnzeichen eines Lichtschadens der Haut bemerkbar machen:

„Bunterwerden“ der Haut mit Pigmentflecken oder auch kleinen weißlichen Stellen, Dünnerwerden der Haut mit Bildung von Falten, durchscheinenden Äderchen, Entstehung von blauen Flecken auch nach kleinsten Stößen. Solche Lichtschäden sind ernste Warnsignale. Die entsprechenden Menschen sind hochgradig gefährdet, bald beginnende Hautkrebse zu bekommen und sollten sich mindestens einmal im Jahr gründlich von einem Hautarzt untersuchen lassen. Überwiegend sind Stellen betroffen, die am meisten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.
Wenn eine solche Rötung oder solch ein Schorf nach Monaten nicht verschwindet oder immer wieder neu kommt, ist es höchste Zeit, zum Hautarzt zu gehen.

Hautkrebs – Basaliom

Die Alarmzeichen des „Basalzellkrebses“ (Basaliom bzw. Basalzellkarzinom) sind ähnlich wie beim Spinozellulären Karzinom.

Er ist auch hautfarben, gehört also zu den „hellen“ Hautkrebsen. Auch hier fühlt man sie manchmal vorher als keines Knötchen. Man sieht dann eine kleine leicht gerötete Stelle, aber ohne Schorf.

Sehr verdächtig sind kleine manchmal gerötete oder hautfarbene Knötchen, die nicht mehr von selbst weggehen. Meist treten sie an Hautstellen auf, die intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren, insbesondere Nase, Schläfen und Stirn. Es gibt aber auch solche Stellen am Rumpf (besonders Rücken und Brust), die sog. „Rumpfhautbasaliome“. Seltener können die Basaliome auch bräunlich oder dunkelbraun verfärbt sein (sog. „pigmentiertes Basaliom“).

Was können Sie selbst tun? Informieren Sie sich über die Vorsorge zu:

  • Melanom („schwarzer“ Hautkrebs)
  • Spinozelluläres Karzinom („weißer“ Hautkrebs)
  • Hautkrebs – Basaliom